Landesqualifikation „Jugend debattiert“ an der Ruhr-Universität Bochum

Am 25. März 2026 fand an der Ruhr-Universität Bochum die Landesqualifikation des Wettbewerbs „Jugend debattiert“ statt. In der Altersgruppe I trat Matilda Böwing vom Städtischen Gymnasium in Ochtrup an, die sich im Vorfeld im dreitägigen Regionalsiegerseminar in Dahlem-Kronenburg auf das Debattenformat vorbereitet hatte. Matilda freute sich zu Beginn des Tages besonders darüber, die 32 Teilnehmer:innen des Regionalsiegerseminars wiederzusehen und die erlernten Debattierkompetenzen mit ihnen gemeinsam in den Debatten anwenden zu können.  

Die erlernten Fähigkeiten waren in der strukturierten Aufbereitung der Streitfragen deutlich sichtbar. Matilda und ihre Mitstreiter:innen positionierten sich in zwei Debatten erfolgreich. In der ersten Debatte wurde die Streitfrage verhandelt, ob der öffentlich-rechtliche Rundfunk mehr Randsportereignisse im Fernsehen übertragen soll. Die zweite Debatte befasste sich mit der Frage, ob für Schülerinnen und Schüler ein verpflichtendes Politikpraktikum eingeführt werden soll. Das Publikum und auch die Jury verfolgten die Debatten mit Begeisterung. Maria Helling, Jurorin und begleitende Lehrkraft, würdigte die Qualität der Beiträge: „Die Debatten am heutigen Tag waren auf wirklich hohem Niveau. Das Publikum konnte sich aufgrund der vorgebrachten, überzeugenden Argumente der Schülerinnen und Schüler eindeutiger zu den beiden Streitfragen positionieren und sich eine fundierte Meinung bilden“.

Matilda Böwing erzielte den achten Platz und gehört somit zu den Sieger:innen der Landesqualifikation, auch wenn sie mit dieser Platzierung den Einzug ins Landesfinale, welches am 27.4. im Düsseldorfer Landtag stattfindet, knapp verpasst hat. Für Matilda selbst steht jedoch fest: „Ich werde den Wettbewerb auf Landesebene bis zum Schluss begleiten und freue mich auf die spannende Finaldebatte, die die vier Mitstreiter:innen führen werden“.

Die Teilnahme Matildas und ihr Auftritt in Bochum verdeutlichen die Wichtigkeit von Wettbewerbsformaten wie „Jugend debattiert“: Sie fördern nicht nur rhetorische Fähigkeiten, sondern auch politische Bildung, Teamgeist und die Bereitschaft zum öffentlichen Streit auf Augenhöhe – Eigenschaften, die in Zeiten von Krieg, autoritärem Druck und politischer Polarisierung besonderen Stellenwert erlangen.