Am 2. Juli 2026 verwandelte sich der Lateinkurs der EF in die Rolle römischer Köch:innen, um zu klären, wie man im antiken Imperium so speiste. Ziel war es, das römische Reich nicht nur aus Texten und Übersetzungen kennenzulernen, sondern auch tiefer in die Kultur der Römer einzutauchen. Anhand zuvor ausgesuchter Rezepte versuchten sich die Schüler:innen in Kleingruppen an zahlreichen römischen Gerichten, wie traditionellen Fladenbroten mit Dip, verschiedensten Salaten, aber auch an leckeren Süßspeisen. Schnell wurde klar: Obwohl die Rezepte tausende Jahre zurückliegen, sind viele heutige Mahlzeiten und Techniken maßgeblich von den Römern inspiriert. Der wohl beste Teil war die gemeinschaftliche Verköstigung der Speisen. Zudem gab es im Anschluss das lang erarbeitete Latinum. Im Allgemeinen zeigte dieser besondere Tag, dass Latein nicht nur aus Texten und Vokabeln besteht, sondern uns heute noch viel Geschichte und Kultur lehren kann. Unser besonderer Dank geht an die Hauptschule für die Nutzung der Küche und an Frau Lotts für die gemeinsame Zeit und die Organisation.
Ein Artikel von Tim Helling (EF)