Wir, ein Teil der neunten Klassen des Städtischen Gymnasiums Ochtrup, verbrachten Ende November drei erlebnisreiche Tage in Trier. Begleitet wurden wir von Herrn Busche, Frau Lotts, Herrn Reimann und Frau Wigbels.
Während wir Trier erkundeten, nahm der andere Teil unseres Jahrgangs zeitgleich am Frankreichaustausch teil.
Am Montag, den 24.11.2025, trafen wir uns um 7:40 Uhr an der Bushaltestelle vor dem Schulzentrum.
Nach der Abfahrt führte uns unser erster Stopp zur Reichsburg Cochem, die hoch über Cochem auf einem Felsen liegt und die wir im Rahmen einer Burgführung besichtigten.
Anschließend fuhren wir weiter zur Jugendherberge nach Trier. Dort bezogen wir unsere Zimmer und – obwohl es nicht unsere erste Fahrt in eine Jugendherberge war – hatte noch so manch einer Schwierigkeiten beim Beziehen der Betten. Den restlichen Nachmittag gestalteten wir unterschiedlich: Einige erkundeten bereits die Stadt, andere nutzten die Zeit zum Ausruhen. Der Dienstag stand ganz im Zeichen der römischen Geschichte. Nach dem Frühstück liefen wir gemeinsam zur Porta Nigra, dem Startpunkt unserer Stadtführung. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt und besichtigten zahlreiche historische Sehenswürdigkeiten, darunter die Kaiserthermen, das Amphitheater, die Judengasse und natürlich die Porta Nigra. In der Mittagspause durften wir uns selbstständig in der Stadt aufhalten und so nutzten viele die Zeit zum Essen oder Bummeln. Nach der anschließenden Fortsetzung der Führung konnten wir den verbleibenden Nachmittag entweder in der Stadt verbringen oder eigenständig zur Jugendherberge zurückkehren. Den Abend durften wir frei gestalten. Während einige diesen auf dem Trierer Weihnachtsmarkt verbrachten, blieben andere in der Jugendherberge und vertrieben sich die Zeit mit verschiedenen Spielen und Plaudereien. Am Mittwochmorgen traten wir die Rückfahrt nach Ochtrup an. Unterwegs machten wir Halt am Limeskastell Pohl. Dort lernten wir an verschiedenen Stationen viel über das Leben der Römer, nahmen an Aktivitäten wie Bogenschießen teil und stärkten uns beim Mittagessen. Anschließend fuhren wir weiter nach Hause. Da die Rückfahrt recht lang dauerte und wir alle sichtlich erschöpft waren, verkündete der Busfahrer kurz vor der Ankunft, dass am darauffolgenden Donnerstag unterrichtsfrei sei. Diese Vorstellung sorgte bei einzelnen von uns für Freudentränen, stellte sich jedoch nach einem kurzen Jubelgeschrei als Scherz heraus.
Dennoch kamen wir alle glücklich und zufrieden wieder in Ochtrup an.
An den darauffolgenden Schultagen, die tatsächlich nicht frei waren, an denen aber auch kein normaler Unterricht stattfand, beschäftigten wir uns im Unterricht weiter mit dem Thema Römer. Am Donnerstag erstellten und präsentierten wir Plakate zur Trierfahrt und am Freitag folgten weitere kreative Projektarbeiten. So gestaltete eine Gruppe ein eigenes Trier-Monopoly, während eine andere Gruppe eine spezielle Trier-Version des Spiels „Activity“ entwickelte.
Insgesamt war die Fahrt nach Trier spannend, lehrreich und eine willkommene Abwechslung vom Schulalltag. Sie wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben.
Ein Beitrag von Lientje Floren und Lucie Samberg (9b)