Schulleben und Projekte zur Öffnung der Schule

 

Die Schülervertretung

 

Die SV besteht aus ca. 50 Schülern aller Klassen und Jahrgangsstufen.

 

Mit der Unterstützung durch jeweils zwei SV-Lehrer nimmt die SV im Rahmen des Schulmitwirkungsgesetzes an allen wichtigen Entscheidungen teil. Sie hat 7 Vertreter in der Schulkonferenz und entsendet Vertreter in die Fachkonferenzen. Neben der Mitwirkung in Konferenzen fördert die SV kulturelle und soziale Interessen der Schüler durch besondere Veranstaltungen wie Projektwochen oder Verleih von Pausensportgeräten und eine jährliche SV-Fahrt.

Die SV übernimmt in verschiedenen Bereichen des Schulalltages Verantwortung, z.B. bei den Streitschlichtern. Das Konzept „Schüler schaffen Schule“ hat Erfolg.

 

 

Elternmitwirkung

Die im Rahmen des Schulmitwirkungsgesetzes vorgesehene Mitwirkung wird von den gewählten Elternvertretern genutzt, in den Gremien Schulpflegschaft, Schulkonferenz und Fachkonferenzen, aber auch darüber hinaus, entscheidenden Einfluss auf die Arbeit der Schule auszuüben. Die Schule bietet den Eltern auch außerhalb dieser Gremien ein Forum für Fragen und Anregungen und Gelegenheit zur Mitarbeit. So können die Eltern ihre Ideen und Arbeitskraft in die Durchführung von Projekten einbringen und besondere Veranstaltungen von einzelnen Klassen und Kursen bzw. der gesamten Schule unterstützen.

In den zurückliegenden Jahren war die Elternschaft unserer Schule ein entscheidender Motor bei der Schulprogrammarbeit.

 

Förderverein

Der „Verein der Freunde und Förderer des Städtischen Gymnasiums Ochtrup“ wurde bereits 1969, ein halbes Jahr nach Gründung der neuen Schule, ins Leben gerufen. Seitdem hat der Verein unserer Schule in vielfältiger Art und Weise ideelle und materielle Unterstützung zukommen lassen.

Vielen bedürftigen Schülern hat er die Teilnahme an aufwendigeren Studienfahrten ermöglicht. Durch namhafte Spenden konnten Musikinstrumente angeschafft und damit der Grundstein für die verschiedenen erfolgreichen Musikgruppen gelegt werden. Eine kräftige finanzielle Spritze ermöglichte die Anschaffung mehrerer Ruderboote. Der Förderverein beteiligt sich regelmäßig auch an den Kosten, die durch Schüleraustausch, kulturelle Veranstaltungen, Fahrten zu Sportveranstaltungen und viele andere Aktivitäten entstehen und trägt so in erheblicher Weise dazu bei, dass solche Unternehmungen überhaupt durchgeführt werden können.

Öffentlichkeitsarbeit

Neben regelmäßiger Berichterstattung über aktuelle Ereignisse aus dem Schulleben in den beiden Lokalzeitungen spielt die einmal jährlich erscheinende Schulchronik die entscheidende Rolle bei der Öffentlichkeitsarbeit.

Die Schulchronik , die seit 1990 jeweils im Frühjahr erscheint, ist aus dem früheren Mitteilungsblatt (1977-1989) hervorgegangen. Der Name wurde geändert, weil er angesichts des erheblich angewachsenen Umfangs der Publikation nicht mehr angemessen erschien.

Das Konzept wurde unter der redaktionellen Leitung eines Fachlehrers etwas modifiziert, baut jedoch auf Bewährtem auf. Unverzichtbar sind Informationen zum Kollegium (Verabschiedungen, Dienstzeitehrungen) und zur Verwaltung ebenso wie eine Übersicht über die Besetzung der verschiedenen Mitwirkungsgremien der Schule.

Im zweiten Teil werden alle Klassen der Unter- und Mittelstufe und die Kurse der Oberstufenjahrgänge vorgestellt. Wesentliches Prinzip ist dabei die Selbstdarstellung; Klassen und Kurse können sich so präsentieren , wie sie es wünschen. Dem Ideenreichtum der Schüler werden keine Grenzen gesetzt. Ergänzt wird diese Selbstdarstellung der Klassen und Kurse durch Beiträge von Klassen- und Kursfahrten.

Der dritte Teil der Schulchronik beginnt in der Regel mit einem Abitur-Rückblick, wobei es Tradition geworden ist, die zu diesem Anlass gehaltenen Reden abzudrucken. Regelmäßiger Berichterstattung erfreuen sich weiterhin unsere Austauschaktivitäten. Ein besonderes Augenmerk wird selbstverständlich auf die Theateraufführungen, Musikdarbietungen und Kunstausstellungen gerichtet. Außerdem wird natürlich auch über sportliche Erfolge unserer Schüler regelmäßig berichtet.

Neben diesen festen Säulen enthält die Schulchronik eine Fülle von weiteren Artikeln. Exemplarisch seien genannt die Berichte über die besonderen Erfolge bei „Jugend forscht“ und bei „Jugend trainiert für Olympia“, die Berichte über Reisen nach Auschwitz und Israel und die Berichte über das Betriebspraktikum, das Kurden-Problem, die Rechtschreibreform, die Karnevalspartys der Unterstufe...

In der Schulchronik veröffentlichen Eltern, Schüler, Lehrer und  Ehemalige Berichte. Das wesentliche Ziel der Schulchronik ist es, aktuelle Ereignisse so zu fixieren, dass allen Mitgliedern unserer Schulgemeinde auch noch nach Jahren Erinnerungen lebendig werden.

Dieses Vorhaben kann nur gelingen, weil es von ortsansässigen Unternehmen, vor allem durch Anzeigen, großzügige Unterstützung erfährt.

Künftig wird die Schulchronik auch im Bereich der Selbstdarstellung der Klassen und Kurse digital erstellt. Der jeweilige Abiturjahrgang soll dann auch noch in der aktuellen Ausgabe berücksichtigt werden, um die Chronik für unsere Abiturienten noch attraktiver werden zu lassen.

Auch das Internet wird seit einigen Jahren als Medium für die Öffentlichkeitsarbeit genutzt. Durch die Unterstützung des Fördervereins konnten wir eine eigene Domain erwerben und eine Website einrichten. Sie ist unter http://www.gymnasium-ochtrup.de erreichbar und stellt ständig aktualisierte Informationen über das Gymnasium zur Verfügung. Daneben werden immer mehr Nachrichten per E-Mail an die Mitglieder der Schulgemeinde weitergeleitet. Zentrale E-Mail Adresse für die Schule ist verwaltung@gymnasium-ochtrup.de .

Auf Antrag der SV hat die Schulkonferenz beschlossen, regelmäßig einen „Tag der offenen Tür“ zu veranstalten. Jeweils an einem Samstag im Januar präsentiert die Schule der interessierten Öffentlichkeit dabei die Ergebnisse ihrer Arbeit.

Projekt „Christopher“

Das Städtische Gymnasium Ochtrup zeigt soziale Verantwortung in der Förderung des Entwicklungshilfeprojekts „Christopher“ in Tansania.

Im Schuljahr 1999/2000 hat sich unsere Schule diesem Projekt angeschlossen, das 1978 von Herrn Lülf (Emsdetten) zusammen mit dem damaligen Pfarrer der Gemeinde Mawella, Christopher Okoth, ins Leben gerufen wurde und vom Gymnasium Martinum Emsdetten, den Kaufmännischen Schulen Steinfurt, der Stadtverwaltung und vor allem von der Katholischen Pfarrgemeinde Hl. Geist in Emsdetten getragen wird.

 

Kern dieses Projektes ist die Handwerkerschule „Mawella Vocational Training Centre“ , die nördlich der Stadt Moshi am Fuße des Kilimandscharo liegt.

Ziel des Projektes ist es, die Menschen zu ökologisch und ökonomisch sinnvoller Arbeit anzuleiten. Männer werden vorwiegend zu Tischlern und Schlossern, die Frauen dagegen zu Näherinnen und Kindergärtnerinnen ausgebildet. Das Städtische Gymnasium Ochtrup unterstützt dabei insbesondere ein Teilprojekt, nämlich eine Frauengruppe im benachbarten Kariwa. Hier erlernen zwölf junge Frauen das Schneiderhandwerk, sie werden in Haushaltslehre unterrichtet, erhalten

Unterweisungen in Kinderpflege und Gesundheitsvorsorge und können Erfahrungen aus der Landwirtschaft austauschen. Hierdurch wird den jungen Frauen eine berufliche Perspektive geboten, die dazu beitragen soll, das Abgleiten in die Kriminalität und Prostitution zu verhindern.

 

Das Projekt Christopher hat seit seinem Bestehen in vielen Bereichen von Tansania Hilfe zur Selbsthilfe geleistet:

- Einrichtung und Ausrüstung von 23 Nähgruppen vom Fischerdorf an der Küste bis zum 

  Frauengefängnis von Arusha im Norden

- Ausrüstung des Young Christian Student Centre in Moshi

- Materielle Unterstützung zweier Handwerkerschulen im Süden von Moshi

- Gesamtfinanzierung eines Kindergartens in Weru Weru

- Unterstützung einer Frauengruppe in Kariwa

- Starthilfe für den Bau einer Handwerkerschule in Tarakea

- Seit 1993 Finanzierung und Ausrüstung des Mawella Vocational Training Centre

 

Die am Gymnasium Ochtrup gesammelten Spendengelder (bis November 2005: 32.000 Euro) fließen sowohl in das Teilprojekt in Kariwa als auch in das Gesamtprojekt.

Aktionen von der Basis aus. Es werden keine Hilfen gewährt, für die nicht ein langfristiges Konzept vorgelegt wird. Mindestens alle zwei Jahre findet von deutscher Seite ein Besuch in Tansania statt. Verwaltungskosten entstehen bei diesem Projekt nicht, da durchweg ehrenamtlich gearbeitet wird.

 

Projekt „Karla Schefter“

 

Seit einigen Jahren unterstützt das Städtische Gymnasium Ochtrup auch das Projekt Chak-e-Wardak . Hierbei handelt es sich um ein Provinzkrankenhaus, das 1989 von der deutschen Krankenschwester Karla Schefter in Afghanistan (65 km südlich von Kabul) aufgebaut wurde. Dieses Krankenhaus ist das einzige Hospital in der gesamten Provinz Wardak mit mehr als 400000 Menschen und betreut jährlich etwa 40000 Patienten.

Das Krankenhaus ist zu einem sehr großen Teil auf private Spenden angewiesen, da die staatlichen Hilfen für derartige Projekte in Afghanistan sehr gering sind.

Karla Schefter hat in den vergangenen Jahren mehrfach am Ochtruper Gymnasium Diavorträge gehalten und über ihre Arbeit berichtet. Seitdem wird der von ihr gegründete Trägerverein  (Komitee zur Förderung medizinischer und humanitärer Hilfe in Afghanistan e.V.) von verschiedenen Klassen und Jahrgängen mit Patenschafts- oder Einzelspenden unterstützt.

 

Projekt „Wahlen und Wahlhochrechnung in Ochtrup“

Seit 1987 existiert eine Projektgruppe „Wahlen“ aus Schülern unseres Gymnasiums, die in Zusammenarbeit mit der VHS und der Stadt Ochtrup ein Programm zur Wahlhochrechnung und zur Präsentation der Wahlergebnisse erarbeitet hat. Dabei wurde zur Informationsbeschaffung zunächst das BTX-System und dann das Internet benutzt. Hieraus entstand die Idee, die Wahlergebnisse aus Ochtrup aufbereitet und grafisch ansprechend für alle Bürger im Internet bereitzustellen und das bisherige Programm so zu verändern, dass am Wahlabend die Ergebnisse und Hochrechnungen in einer öffentlichen Veranstaltung unter Mitwirkung des Gymnasiums präsentiert werden und danach online abgerufen werden können. Die Realisierung wurde zur Bundestagswahl 1998 vorgestellt und in den folgenden Jahren objektorientiert neuentwickelt.

 

Im Laufe des Projekts wurden die Schüler mit der Internet-Technologie und mit Wahlverfahren bzw. Wahlhochrechnungsverfahren vertraut gemacht. Gearbeitet wurde im Informatikraum des Gymnasiums und in den Schulungsräumen der VHS, wobei die Präsentation in der Villa Winkel durchgeführt wurde. Im Gymnasium sowie in der VHS existierte ein Netzzugang. Für Mails gibt es eine zentrale Mailadresse (wahlen@gymnasium-ochtrup.de). Unterstützung erhielten wir von der Schule, der VHS, der Stadt Ochtrup und von einem ehemaligen Schüler, der uns genügend Speicherplatz im Internet zur Verfügung stellte.

 

1997 wurde das Projekt im Rahmen der NRW-Aktion „Schulen-ans-Netz“ gefördert, das mit einer Informatikgruppe im Wahlpflichtbereich II (Klasse 10, 2. Halbjahr, Dokumentation alter Wahlergebnisse, Wahlverfahren, Scripte) begonnen und im Rahmen der VHS (Programmmodifizierung, Wahlhochrechnungsverfahren) fortgesetzt wurde. Der didaktische Schwerpunkt lag sowohl in der Ergebnisorientierung als auch in der Kooperation mit Partnern (VHS, Stadt Ochtrup).Die Projektergebnisse sind für alle Interessenten unter der Homepage des Gymnasiums www.gymnasium-ochtrup.de im Internet abrufbar. Die aktuellen Wahlergebnisse in der Stadt Ochtrup wurden der Fachgruppe Sozialwissenschaften für Unterrichtsvorhaben zur Verfügung gestellt und können auch über unser Intranet abgerufen werden.

 

In den Jahren 2004 und 2005 wurden die Projektergebnisse bei den Bundes-, Europa-, Kommunal-, Kreis-, Landrats- und Bürgermeisterwahlen vorgestellt.

 

Für die nächste Wahlperiode ist eine Weiterentwicklung des Programms zu einem Client-Server-System, möglicherweise mit Anbindung an eine Datenbank, und verbesserter Wahlhochrechnung geplant.

 

Zeitungsprojekte

 

Regelmäßig nehmen Klassen unserer Schule an Projekten der Münsterschen Zeitung und des Tageblatts für den Kreis Steinfurt teil.

Hierbei handelt es sich um fächerübergreifende medienpädagogische Initiativen. Über einen Zeitraum von vier oder sechs Wochen werden die Lerngruppen täglich mit Zeitungen versorgt und die betreuenden Lehrkräfte erhalten umfangreiches aktuelles Unterrichtsmaterial. Ziel der Projekte ist es, die Schüler an einen sachgerechten Umgang mit dem Medium Zeitung heranzuführen. Außerdem werden die Schüler von erfahrenen Redakteuren angeleitet, eigene Recherchen zu verschiedenen Themen in ihrem lokalen Umfeld durchzuführen und darüber Artikel zu verfassen, die dann auf einer besonderen Zeitungsseite unter dem Motto „Schüler machen Zeitung“ veröffentlicht werden.

 

 

 

 

Zusammenarbeit mit der Bücherei Ochtrup

Unsere Schule arbeitet eng mit der Katholischen Bücherei Ochtrup zusammen.

Regelmäßig werden Autorenlesungen für Klassen und Kurse organisiert. Bei Führungen durch die Bücherei werden die Schüler der unteren Klassen mit dem Bücher- bzw. Medienangebot vertraut gemacht. Die Mitarbeiter der Bücherei stehen unseren Schülern auch bei der Suche und Beschaffung von Literatur hilfreich zur Seite.

In der Bücherei befindet sich auch ein schulisches Selbstlernzentrum (siehe Selbstlernzentrum), in dem die Schüler die Möglichkeit haben, eigenständig oder betreut mithilfe verschiedener Medien an ihrem Wissensfortschritt zu arbeiten.

 

 

Lehrerausbildung

Das Städtische Gymnasium Ochtrup ist seit seinem Bestehen Ausbildungsschule für das Studienseminar für das Lehramt an Gymnasien in Rheine. Vier bis sechs Referendare beginnen jeweils zum 1. Februar eines Jahres ihre Ausbildung an unserer Schule und bleiben zwei Jahre lang. Die Schule trägt ausdrücklich die Bemühungen des Studienseminars mit, die Lehrerausbildung auf die Bewältigung des konkreten Schul- und Unterrichtsalltags auszurichten. Die Ausbildung bezieht sich auf alle Funktionen der Lehrerrolle: Unterrichten, Erziehen, Beraten, Beurteilen, Organisieren und Innovieren.

 

Die Referendare absolvieren im ersten Halbjahr ihres Aufenthalts an unserer Schule Ausbildungsunterricht unter Anleitung der Lehrkräfte; dabei bemühen sich die Fachlehrerinnen und Fachlehrer besonders um die Vermittlung von Kenntnissen und Fähigkeiten in den Bereichen ‚Planung und Steuerung von Unterricht’ und ‚Beurteilung von Schülerleistungen’. Diese Kompetenzen benötigen die Lehramtsanwärter besonders im eigenständig geplanten und verantworteten „Bedarfsdeckenden Unterricht“, den die Referendare im zweiten und dritten Ausbildungshalbjahr erteilen. In dieser Phase sind sie in einer Doppelrolle zugleich Lernende und Kollegen. Bei ihrem selbstständig erteilten Unterricht erhalten die Referendare Unterstützung durch Lehrkräfte, die in parallelen Lerngruppen unterrichten.

 

Betreut werden die Referendare während der gesamten Ausbildungszeit an unserer Schule von zwei Ausbildungskoordinatoren, die einerseits die Zusammenarbeit von Kollegium, Studienseminar und Referendaren fördern und andererseits Beiträge zum gemeinsamen Begleitprogramm von Schule und Seminar zur Lehrerausbildung leisten. Vereinbartes Ziel von Schule und Studienseminar ist es, die Ausbildung fortlaufend abzustimmen und zu verbinden. Zu diesem Zweck finden in unregelmäßigen Abständen in Rheine Seminarbezirkskonferenzen statt, bei denen Schulleiter, Ausbildungskoordinatoren und Referendarsvertreter den Ausbildungsverlauf der Referendare und die dafür gültigen Rahmenbedingungen absprechen. Ein weiteres Gremium zum Gedankenaustausch zwischen Schule, Seminar und Referendargruppe ist der Schulgruppenbesuch des Seminarleiters, der einmal jährlich im Mai/Juni stattfindet. Bei diesem Treffen werden die schulspezifischen Grundsätze zur Ausbildung und zum unterrichtspraktischen Einsatz der Referendare vereinbart.

 

Ein wichtiges Instrument der Lehrerausbildung an unserer Schule ist die Schulgruppe der Referendare. Deren Zusammenarbeit soll auch in der Zukunft entwickelt und gestärkt werden. Insbesondere sollen sich die Mitglieder der Gruppe durch wechselseitige Hospitationen und durch Anwendung von Methoden kollegialer Fallberatung gegenseitig unterstützen.

Notwendig ist auch weiterhin die Einbeziehung der Referendargruppe in die Vorbereitung und Durchführung von Elternsprechtagen und von Klassen- und Studienfahrten. Außerdem sollen die Referendare zukünftig in die Planung und Durchführung von Methoden- und Projekttagen eingebunden werden.

Praktikanten

Neben der Ausbildung von Studienreferendaren beteiligt sich unsere Schule auch an der Ausbildung von Praktikanten.

Die Lehramtsstudenten, meist von der Universität Münster, sollen während ihres mehrwöchigen Praktikums einen Einblick in das komplexe System Schule bekommen, bei Hospitationen und Unterrichtstätigkeit unter Anleitung eines Fachlehrers erste Erfahrungen im Unterrichten gewinnen und die im Studium gewonnenen Kenntnisse und Einsichten in der Praxis des Schulalltags überprüfen, um mit den neu gewonnenen Eindrücken und Reflexionen das Studium bewusster und gezielter fortsetzen zu können.

Die Praktikanten werden ebenfalls von den Ausbildungskoordinatoren umfassend mit dem Schulbetrieb vertraut gemacht und fortlaufend betreut.