Pädagogisches
Konzept der Erprobungsstufe
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(Klassen
5 und 6)
Die ersten beiden Klassenstufen
des Städtischen Gymnasiums Ochtrup bilden eine besondere pädagogische Einheit,
die Erprobungsstufe. Deshalb findet zwischen der 5. und 6. Klasse auch keine
„Versetzung“ statt.
Die Schüler werden in diesen zwei
Schuljahren an die Unterrichtsmethoden und Anforderungen des Gymnasiums
herangeführt. Neben einer geordneten Wissensvermittlung legt unsere Schule
dabei besonderen Wert darauf,
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Klasse 5 |
Klasse 6 |
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Deutsch |
4 |
4 |
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Englisch 2. Fremdsprache
(Französisch/Latein) |
5 - |
4 4 |
Gesellschaftslehre
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Geschichte
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- |
2 |
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Erdkunde |
2 |
- |
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Politik |
2 |
- |
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Mathematik |
4 |
4 |
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Naturwissenschaften |
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Physik |
- |
2 |
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Biologie |
3 |
1 |
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Musik |
2 |
2 |
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Kunst |
2 |
2 |
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Religionslehre |
2 |
2 |
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Sport |
4 |
3 |
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Förderkurs/Aufbaukurs |
- |
1 |
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Wochenstunden |
30 |
31 |
Die Einschulung der Grundschüler
in das Gymnasium soll sowohl für Schüler als auch für ihre Eltern in einer
harmonischen, entspannten, aber auch informativen Atmosphäre Vertrauen
schaffen: Am Einschulungstag werden durch die Eltern der bisherigen 5-Klässler
bei Kaffee und Kuchen frische Erfahrungen direkt weitergegeben.
Um dem natürlichen Bewegungsdrang
der Kinder dieser Altersstufe zu entsprechen und einen Ausgleich zum
konzentrierten Lernen zu schaffen, umfasst der Sportunterricht vier Wochenstunden.
Die Klassenfahrt, die entweder in der fünften oder in der sechsten
Klasse durchgeführt wird und zwei oder drei Übernachtungen einschließt, dient
der Förderung der Klassengemeinschaft und der Stärkung der sozialen
Kompetenzen.
Die Umsetzung dieser Ziele durch
die Schüler steht unter der Maßgabe, zu „erproben“, ob das Gymnasium für sie
die geeignete Schule ist oder in ihrem Interesse eine andere Schulform gewählt
werden sollte.
Daraus ergibt sich für alle
Beteiligten, Eltern, Schüler sowie Lehrer, die Verpflichtung, ihren Teil zum
Gelingen der Erprobung beizutragen.
Für die Lehrer bedeutet das,
Dabei wird nicht nur von den Ergebnissen der
Klassenarbeiten aus bewertet. Die Lehrer stellen vielmehr die
Gesamtpersönlichkeit des Kindes in den Mittelpunkt. Deshalb werden neben den
kognitiven Fähigkeiten, die selbstverständlich eine wesentliche Rolle bei der
Bewertung spielen, auch das Sozial- und Arbeitsverhalten, die Selbständigkeit
und Kreativität sowie die Motivation und Leistungsbereitschaft berücksichtigt.
Um all diesen Ansprüchen gerecht
zu werden, ist eine enge Zusammenarbeit
von Schule und Elternhaus unerlässlich. Auf den Sitzungen der
Klassenpflegschaft werden die Grundlagen der pädagogischen Arbeit vorgestellt
und Wünsche und Anregungen der Eltern erörtert und koordiniert.
Zu den Grundschulen
unseres Haupteinzugsbereichs halten wir engen Kontakt. Zu diesem Zweck findet regelmäßig Ende
Januar ein „Tag der offenen Tür“ statt. Im Rahmen dieser Veranstaltung soll den
Grundschülern aus den vierten Klassen und deren Eltern die Gelegenheit geboten
werden, unsere Schule, ihre Angebote und die an ihr unterrichtenden Kolleginnen
und Kollegen kennen zu lernen. Die Schüler der vierten Klassen, die zum
Städtischen Gymnasium Ochtrup wechseln wollen, besuchen mit ihren Lehrern
unsere Schule, lernen dabei ihre künftigen Klassenlehrer kennen und nehmen
erste Einblicke in unser Schulleben.
Mit den Lehrern der Grundschulen
finden regelmäßige Gesprächsrunden über allgemeine und fachspezifische Probleme
des Übergangs statt. Gegebenenfalls kommt es auch zu gegenseitigen
Unterrichtsbesuchen.
Sind die neuen Schüler etwa 6 Monate bei uns, werden die
ehemaligen Klassenlehrer der Grundschule zu einer Konferenz eingeladen, auf der
eingehend über die Entwicklung jedes einzelnen Kindes gesprochen wird.
Darüber hinaus findet alle 2-3
Monate eine Klassenkonferenz statt,
auf der über die Leistungen und das Verhalten der Schüler gesprochen wird. Die
Eltern derjenigen Kinder, deren Entwicklung nicht den Erwartungen entspricht,
werden vom Klassenlehrer benachrichtigt, um zu beraten, welche Maßnahmen
ergriffen werden können.
So wird z.B. für diejenigen
Schüler, die Anpassungsschwierigkeiten haben und/oder Lerndefizite aufweisen,
ein zeitlich begrenzter Förderunterricht
angeboten.
Nach der zweijährigen Erprobung
sprechen die in der Klasse unterrichtenden Lehrer in Einzelfällen die Empfehlung aus, die Schule zu wechseln,
wenn eine andere Orientierung pädagogisch sinnvoll erscheint. Die Entscheidung
liegt jedoch letztlich bei den Eltern.